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Energiestadt

Die Energiestadt Köniz

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Als Energiestadt engagiert sich Köniz seit über zehn Jahren überdurchschnittlich für eine nachhaltige kommunale Energiepolitik. Im Oktober 2011 wurde die Gemeinde für den schonenden Umgang mit Ressourcen, den Schutz der Umwelt und intelligente Mobilität mit dem European Energy Award® Gold (eea Gold) ausgezeichnet.

Das Label Energiestadt Gold ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die über ein hervorragendes Energie-Management verfügen und zahlreiche energiepolitische Massnahmen erfolgreich realisiert oder beschlossen haben. Bis anhin wurden schweizweit 22 Gemeinden vom Forum European Energy Award mit dem Goldlabel ausgezeichnet (Stand Oktober 2011). Seit Oktober 2011 steht fest: Die herausragenden und stetigen Leistungen der Gemeinde Köniz hinsichtlich ihrer Energiepolitik werden mit dem "European Energy Award®Gold" honoriert. Durch diese Zertifizierung steigt Köniz in die Königsklasse der Energiestädte auf.

Im Jahr 2000 wurde Köniz erstmals mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet. Seither setzte sie alles daran, ihre Energiepolitik ressourcenschonend, nachhaltig und pragmatisch umzusetzen. In periodisch durchgeführten Re-Audits und Erfolgskontrollen der Labelkommission wurde die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen systematisch geprüft. Wird mindestens ein Anteil von 50 Prozent erfolgreich realisiert, steht der Rezertifizierung der Gemeinde als Energiestadt nichts im Weg. Kann gar die Schwelle von 75 Prozent überschritten werden, erhält sie den "European Energy Award®Gold". Die Energiepolitik von Köniz war derart erfolgreich, dass beim letzten Re-Audit im Oktober 2011 ein Ergebnis von 77 Prozent resultierte. Köniz wurde Energiestadt Gold.

Meilensteine auf dem Weg zur Energiestadt Gold:

  • Durch die aktive Bodenpolitik wurden zahlreiche Projekte mit hohem energetischen Standard realisiert. So ist beispielsweise der Anteil an MINERGIE-Neubauten in Köniz im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt mehr als doppelt so gross.
  • Im Bereich Verkehr setzte sich die Gemeinde durch einen breiten Massnahmekatalog für eine nachhaltigere Mobilität ein. Beispiele dafür sind die Verkehrsberuhigung des Zentrums durch die Koexistenz-Zone, die Subventionierung mehrerer ÖV-Anbindungen in peripheren Gebieten oder ein effizientes Mobilitätsmanagement für die Gemeindeverwaltung.
  • Die Gemeinde geht mit gutem Beispiel voran: Neue Verwaltungsgebäude wurden seit 2000 konsequent im MINERGIE-Standard gebaut.
  • Bei kommunalen Gebäuden bzw. Schulhäusern und Kindergärten wurde der Anteil von erneuerbaren Energien kontinuierlich auf heute 20 Prozent gesteigert.

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