Kult(o)ur Köniz
„Chains and Spots“ und „Grenzgänge“ – Neue Musik auf dem Schloss
Gabrielle Brunner, Musikerin, Komponistin und Musikpädagogin an der Musikschule Köniz, bringt wenig bekannte und neue Musik aufs Schloss Köniz.
- Am Montag, 29. April 2013, spielt das Ensemble Zora neben anderen Werken die Uraufführung von „7 Szenen des Abschieds“ der Komponistin Brunner.
- Das Kammermusikfest „Grenzgänge“ schliesst am 20. Juni mit dem dritten Abend die diesjährige Reihe: Präsentiert werden gleich zwei verspätete Uraufführungen, das Streichquartett von Hermann Meier aus dem Jahr 1947 und das Streichquartett von Pierre-André Bovey von 1998. Weiter wird das in der Schweiz kaum gespielte grossartige Quartett des polnischen Komponisten Karol Szymanovski aufgeführt. Zudem liest an dem Konzert Lukas Hartmann aus seinem neuen Roman, der kommenden Herbst erscheinen wird.
Ding 1:x
Zu seinem 150-jährigen Bestehen im Jahr 1988 gab das Bundesamt für Landestopografie beim Zürcher Plastiker und Zeichner Florin Granwehr ein Werk in Auftrag. Sein Name: „Ding 1:x“. Die Skulptur wurde bei der Tramendstation Wabern neben dem Gebäude des Bundesamts aufgestellt. Nach mehreren Anpassungen im Bereich der Tramlinie 9 hat swisstopo die Skulptur jetzt zum 175-jährigen Jubiläum an eine besser sichtbare und geeignete Stelle beim Haupteingang des Gebäudes versetzen lassen (Bild).
30. Gurtenfestival vom 18.-21. Juli 2013
Die 30. Ausgabe des Open Air Festivals auf dem Gurten findet vom 18. bis 21. Juli 2013 statt. Das Gurtenfestival lockt jeweils zehntausende Besucherinnen und Besucher auf den Aussichtsberg, der sich in der Gemeinde Köniz befindet. Seit Gründung des Festivals sind unzählige internationale und nationale Topstars auf dem Gurten aufgetreten oder Nachwuchskünstler bekamen die Möglichkeit zum ersten Mal vor einem grossen Publikum zu performen. > www.gurtenfestival.ch
Kinder- und Jugendmedienfestival Köniz KiBuK vom 6.-8. September 2012
Schräge Vögel, verkehrte Welten und unglaubliche Geschichten: Vom 6. bis 8. September 2013 findet im Schloss Köniz das fünfte Kinder- und Jugendmedienfestival Köniz unter dem Motto „KiBuK ver-rückt!“ statt. > www.kibuk.ch
Kontrastierte Aussichten: Hommage an Bruno Wurster
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Der im Liebefeld aufgewachsene und dort bis zu seinem Tod 2003 wohnhafte Künstler Bruno Wurster genoss dank Ausstellungen im In- und Ausland grosse Anerkennung. Seit 1974 hat die Gemeindeverwaltung Köniz Werke von Bruno Wurster angekauft. Die Schenkung, die Renate Wurster 2012 der Gemeinde überliess, ergänzt die schon bestehende Sammlung so, dass von jeder der vierzehn Werkgruppen Bruno Wursters repräsentative Werke vorhanden sind.
Die Ausstellung vom 25. Oktober bis 17. November 2013 würdigt das Werk des Könizer Künstlers sowie insbesondere die Schenkung selbst. Der geplante Zeitpunkt im Jahr 2013 ist zugleich auch das zehnte Todesjahr des Künstlers. > Webseite zur Ausstellung
Könizer Buch-Tipps
Niederscherli – Begegnungen mit einem Dorf
Wie ist Niederscherli entstanden? Wie lebten die Menschen an diesem Ort früher, was beschäftigt die Leute heute, welches ist die Geschichte dieses Ortes? Engagierte Bewohnerinnen und Bewohner von Niederscherli sind diesen Fragen nachgegangen. Kurt F. Gfeller, Verena Koshy und Ruth Frey-Aebersold recherchierten während Jahren in Archiven, Bibliotheken und auf Amtsstellen. Hinzu kamen zahlreiche Gespräche. Weitere Autorinnen und Autoren vermitteln in persönlichen Texten ihr Bild von Niederscherli. So ist das Buch "Niederscherli – Begegnungen mit einem Dorf" entstanden – ein Werk, das erstmals in schriftlicher Form die Geschichte von Niederscherli aufzeichnet. 350 Seiten, 24 x 30 cm, Abbildungen in Farbe und Schwarzweiss. Fr. 48.- Erhältlich am Empfang der Gemeindeverwaltung Köniz. > Ortsverein Niederscherli
Kunstführer Kirche und Schloss Köniz
In leicht verständlicher Sprache und mit vielen Abbildungen dokumentiert der neue Kunstführer die Archäologie, die Bau- und Kunstgeschichte der Baugruppe auf dem Schlosshügel. Susanne Ritter-Lutz, in Zusammenarbeit mit Armand Baeriswyl und Daniel Gutscher. Kirche und Schloss Köniz. Schweizerischer Kunstführer GSK. Bern 2012. 44 Seiten, 54 Abbildungen, davon 47 in Farbe.
> Kunstführer
Bild- und Textband Köniz
Auf 160 Seiten dokumentiert der neue Bild- und Textband "Köniz" die zwölf Ortsteile Liebefeld, Wabern, Spiegel, Nieder- und Oberscherli, Nieder- und Oberwangen, Mittelhäusern, Schliern, Thörishaus, Gasel und Köniz. Das Buch vereinigt unterschiedlichste Autorinnen und Autoren und verschiedenste Blickwinkel; die Texte und Bilder fügen sich so zu einem facettenreichen Porträt des heutigen Köniz.
160 Seiten, 24 x 30 cm, Fr. 48.-, Kulturbuchverlag Herausgeber.ch. Erhältlich in der Buchhandlung, in den Könizer Bibliotheken, auf der Gemeindeverwaltung Köniz, bei der Jägerbäckerei und in der Paputik in Wabern.
Auf historischen Wegen
Interessante Beiträge zur Verkehrs-, Kultur- und Sozialgeschichte laden ein, die grosse und vielfältige Gemeinde besser kennen zu lernen. Das Buch eignet sich auch gut zum Vorbereiten von Spaziergängen und Wanderungen.
224 Seiten, reich illustriert mit Fotos und Karten. Stämpfli Verlag AG, Bern, Fr. 44.-. Erhältlich im Buchhandel, an der Loge des Gemeindehauses Köniz oder bei Autor Peter Mosimann, Hertenbrünnenweg 20, 3098 Schliern.
Gebrochene Heimat
Der Berner Kulturjournalist Konrad Tobler dokumentiert, wie der Bauboom in den 1970er Jahren das Bauerndorf Schliern überrollte und wie sich der Aussenseiter-Künstler Werner Schwarz seine Inseln schuf. "Gebrochene Heimat" erzählt in zwei Parallelsträngen einerseits die exemplarische Geschichte des Dorfs Schliern vom beschaulichen Weiler zur "Boomtown" und andererseits die Biografie des Wahrheitssuchers Werner Schwarz: ein einzigartiges Stück Schweizer Lokal- und Mentalitätsgeschichte.
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich: 180 Seiten, ca. 50 farbige und 50 sw Abbildungen, 20 x 27 cm, Fr. 48.-.
