Buddy Elias
Grosses Interesse an Buddy Elias und Anne Frank
Über 200 Personen besuchten am 15. März 2012 in Köniz die Veranstaltung „Erinnerungen an Anne Frank“. Buddy Elias, Anne Franks letzter lebende direkte Verwandte, war im Rahmen eines „Fünfliber-Anlasses“ zusammen mit seiner Frau Gerti zu Gast im Lichthof des Gemeindehauses. Dabei sprach er über seine berühmte Cousine Anne und sie lasen aus dem Buch „Grüsse und Küsse an alle. Die Geschichte der Familie Anne Frank“. Marek Szer umrahmte die Veranstaltung mit Klezmer Musik.
Der ehemalige Schauspieler Buddy Elias kannte Anne Frank persönlich gut und ist Präsident des Anne-Frank-Fonds, der auch die Autorenrechte am Tagebuch der Anne Frank verwaltet. Als engagierte Kämpfer gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit sprachen Buddy Elias und seine Frau ein Stück Zeitgeschichte an, das nicht vergessen werden darf.
Das nach dem Zweiten Weltkrieg veröffentlichte "Tagebuch der Anne Frank" gilt als ein historisches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur für alle Opfer der damaligen nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Anne Frank war ein jüdisches deutsches Mädchen, das 1934 mit den Eltern in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor dem Kriegsende doch noch dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fiel. Zuvor hielt sie sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt, wo sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch niederschrieb.
Buddy Elias konnte auf Einladung des SeniorenklubsKöniz für dieses Referat gewonnen werden. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam durch die Gemeinde Köniz und dem Seniorenklub Köniz.
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Fotos: Daniel Bill
