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Raumentwicklungskonzept

Siedlungsstruktur Gemeinde Köniz 

„Köniz wird zu einem nachhaltig und zukunftsgerichtet gestalteten Lebensraum weiterentwickelt. Offenheit und Vernetzung im Inneren und gegen aussen sind ebenso wichtig,wie die Pflege der einzelnen Quartiere und Orte, der lokalen Nischen.“

Das Raumentwicklungskonzept (REK) der Gemeinde Köniz zeigt die mögliche Entwicklung der Gemeinde für die nächsten Jahrzehnte auf. Das REK beschreibt die aktuelle Situation der Gemeinde Köniz und zeigt davon ausgehend mögliche Entwicklungsstrategien auf. Dabei wird eine themenübergreifende, visionäre Betrachtungsweise eingenommen. Das REK bildet die Basis für die Teilrevision der Ortsplanung und verschiedene Folgeprojekte. Die im REK skizzierten Ziele und Massnahmen sollen zudem in die regionalen Entwicklungsplanungen eingebracht werden.

Das Raumentwicklungskonzept wurde von der Gemeinde unter Beizug von Vertreterinnen und Vertretern der Ortsteile, Parteien und des Parlaments erarbeitet. Dabei ging es immer wieder um folgende Fragen:

  • Siedlungsentwicklung: Wie und zu welchen Zwecken soll sich das Siedlungsgebiet weiterentwickeln?
  • Verkehr: Welche Art von Mobilität soll unterstützt werden?
  • Wohnen: Wo soll neuer Wohnraum entstehen?
  • Gewerbe: Wo hat das Gewerbe Entwicklungsmöglichkeiten?
  • Öffentlicher Raum: Wie werden Plätze und Pärke gestaltet?
  • Landschaft: Wie entwickeln sich die ländlichen Ortsteile und wie sieht die Landschaft in Zukunft aus?

Das REK definiert die grundsätzliche Stossrichtung für die Ortsplanung:

  • Köniz soll zu einem Lebensraum mit hohen räumlichen und funktionalen Qualitäten weiterentwickelt werden.
  • Die Siedlungsentwicklung soll primär in gut erschlossenen, zentrumsnahen Standorten stattfinden.
  • Das Siedlungsgebiet von Köniz soll durchgrünt bleiben und mit den Naherholungsgebieten und den umgebenden Natur- und Kulturlandschaften verbunden sein.
  • Die Idee des Grünen Bandes von Aare zu Aare ist zu konkretisieren.
  • Das Zentrum Köniz-Liebefeld soll weiterhin funktional und städtebaulich gestärkt werden.
  • Die Verdichtungspotentiale für Arbeitsnutzungen sind in den bestehenden Zonen zu fördern und zu unterstützen.
  • Im Wangental sollen die Entwicklungsmöglichkeiten für geeignete Gewerbebetriebe aufgezeigt werden.
  • Massvolle Entwicklungsmöglichkeiten der Orte entlang der S-Bahn S6 Richtung Schwarzenburg sollen ermöglicht werden.
  • Das Management des gesamten Verkehrssystems muss überprüft werden.
  • Umweltschonende Mobilitätsformen sollen geprüft werden.

Gestützt auf das REK erfordern die thematischen und räumlichen Handlungsfelder eine integrale Bearbeitung der Sachthemen Siedlung, Verkehr, Landschaft, Naherholung, Freizeit und Energie. Dazu sind die bekannten und bewährten Planungsinstrumente in differenzierter Bearbeitungstiefe und in zeitgemässer elektronischer Form anzupassen oder neu zu erarbeiten.

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