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Zentrum Köniz Nord

Die Masterplanung geht in die nächste Runde

Ansicht Süd

In den vergangenen Monaten beschäftigte sich die Planungsabteilung intensiv mit der Überarbeitung des Masterplans und konnte nun mit dem Abschluss der öffentlichen Mitwirkung einen weiteren Meilenstein setzen. Hinter der Masterplanung steckt eine Entwicklungsstrategie, welche schrittweise zur Aufwertung des heute unbefriedigenden Quartiercharakters des nördlich gelegenen Zentrums führen soll. Es gilt Städtebau, Freiraum, Verkehr und die Nutzung in Bezug auf die unterschiedliche Parzellierung, die Etappierung und die Entwicklungsabsichten der Grundeigentümer zu koordinieren. Langfristiges Ziel ist es, eine Siedlung mit hoher Qualität zu schaffen, welche zum Verweilen einlädt und dem heutigen Standort gerecht werden kann.

Die öffentliche Mitwirkung fand im Frühjahr 2012 statt. Aufgrund der Mitwirkungseingaben wurden die Planungsinstrumente weiterentwickelt. Der grundeigentümerverbindliche Nutzungsplan mit den Bestimmungen zu ZPP 5/8 „Zentrum Köniz Nord“ wurde optimiert. Neu gibt es zudem den grundeigentümerverbindlichen Baulinienplan „Zentrum Köniz Nord“. Die bisherigen Dokumente zur Entwicklungsstrategie, der „Strukturplan Areal Station Köniz“ sowie der Erläuterungsbericht wurden aufgrund der Eingaben angepasst.

Die wichtigsten Anpassungen betreffen:

  • Erhöhung der Geschosszahl (ursprünglich 4, neu Sektor A / B 5 Geschosse, Sektor C frei)
  • Einführung einer maximalen Höhenbegrenzung von m ü. M in den Sektoren A und B
  • Anstelle des Gebäudeabstandes gilt neu ein Grenzabstand von 5 m
  • Bei Nutzungsboni gilt neu der gleiche Faktor der Erhöhung der Ausnützungsziffer um 0.1 (z.B. für qualitative Verfahren, Gemeinnützigen Wohnungsbau, Interaktionsflächen, Energie)
  • Überarbeitung der Energie-Artikel der ZPP (Integration 2’000-Watt-Gesellschaft, Effizienzklasse A nach GEAK, Präzisierung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien, Erdsondenanlagen sowie Energiekonzept).

Diese Massnahmen sollen zu einer adäquaten, gut verträglichen Dichte im Quartier führen.

Die Eingaben sowie die Antworten der Planungsbehörde wurden in einem Mitwirkungsbericht zusammengestellt und den Mitwirkenden zugestellt. Alle Dokumente wurden für die Kantonale Vorprüfung aufbereitet. Anhand des Vorprüfungsberichts des Kantons werden sie voraussichtlich noch angepasst und für die öffentliche Auflage im Mai 2013 vorbereitet. Ziel ist es, im Frühjahr 2014 die Planung zur Volksabstimmung zu bringen.

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