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Mehr Fitness, mehr Recycling und weniger Karpfen im Liebefeld Park

31.05.2017 - Bei schönem Wetter wird die Bar Campo rege besucht, neue Fitnessgeräte wollen von Jung und Alt getestet werden und eine Pilotstudie zur Wertstoffsammlung soll zeigen, ob die Parkbesucher zur getrennten Abfallentsorgung animiert werden können – Köniz geniesst den Sommer im Liebefeld Park.

Der Nutzungsdruck auf den Liebefeld Park als wichtigen Naherholungsraum für die Könizer Bevölkerung und die im Liebefeld Arbeitenden steigt stetig. Mit der zunehmenden Nutzung nimmt auch das Bedürfnis nach spezifischen Angeboten zu und der Unterhaltsaufwand für die Parkanlage erhöht sich.

Verpflegung bietet auch in diesem Jahr die Bar Campo. Anfang April wurde der Betrieb wieder aufgenommen und das Angebot wird rege genutzt. Die Bar am kleinen See ist bei schönem Wetter täglich geöffnet.

Der Wunsch nach Fitnessgeräten im öffentlichen Raum wurde aus verschiedenen Kreisen an die Gemeinde getragen. Neben Anfragen von Einzelpersonen kam auch aus dem Jugendparlament der Wunsch nach Fitnessgeräten im Freien. Im Konzept für eine altersfreundliche Gemeinde werden zudem solche Geräte im Park als Ziel definiert. Mit versuchsweise installierten Fitnessgeräten wird nun getestet, ob dieses Anliegen auch genügend Zuspruch von den Parkbesuchern bekommt. Die Geräte sind mit einem System ausgestattet, das aufzeigen soll, ob die Geräte gefallen. Alle sind eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Die Einhaltung der Parkordnung, im speziellen der Leinenzwang für Hunde und das Fütterungsverbot der Enten und Fische im Teich, sowie der von den Nutzern liegen gelassene Müll, beschäftigen die Gemeinde ebenfalls. Zum Thema Abfall wird in diesem Sommer eine Pilotstudie durchgeführt. Diese soll aufzeigen, ob sich Separatsammelanlagen im öffentlichen Raum bewähren. Auch dies ist ein Anliegen des Jugendparlaments, das geprüft wird.

Ebenfalls neu ist, dass für das Fischen im Teich Patente vergeben werden. Voraussetzung für das Fischen im Teich ist ein Sachkunde-Nachweis-Fischerei (SaNa-Ausweis), wer diesen besitzt, kann ein Gesuch um ein Angelpatent beantragen. Das Fischen ohne Patent bleibt weiterhin verboten. Die vielen unerwünschten und für die schlechte Wasserqualität des Teichs mitverantwortlichen Karpfen sollen dank der Zulassung des Fischens reduziert werden.

Der Liebefeld Park ist ein wichtiger Ort für die Könizerinnen und Könizer. Als öffentlicher Raum soll er auch in Zukunft Platz bieten für verschiedenen Ideen und Anliegen.

Auskunftspersonen

  • Gemeinderat: Rita Haudenschild, Vorsteherin Direktion Umwelt und Betriebe,
    T 031 970 98 58 / 078 623 18 23
  • Verwaltung: Marlise Gasser, Projektleiterin,
    T 031 970 93 74 / 079 736 84 73

www.koeniz.ch/park