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03 | Grünes Band | Detail

Ein grünes Band statt eine Autobahn

Das «Grüne Band» legt sich über das Aaretal, das Köniztal, das Bannholz, das Moos und den Leenacker über das Wangental ins Bottigenmoos bis an den Wohlensee. Es ist ein wichtiger Bestandteil des Raumentwicklungskonzept (REK) und des kommunalen Richtplans Raumentwicklung (RP REGG). Es soll langfristig nicht besiedelt werden, sondern der Landwirtschaft, dem ökologischen Ausgleich und der Naherholung dienen. Damit wird es zu einer spezifischen Qualität sowie zu einer identitätsbildenden Klammer im Dialog mit dem benachbarten Siedlungsraum.

Kein Autobahnanschluss im «Bindehuus»

Der Blick zurück zeigt, dass das «Grüne Band» nicht immer eine Selbstverständlichkeit war. Im Zonenplan 1970 ist zwar eine Grünfläche im «Leen» ausgeschieden. Zugleich war aber auch eine Autobahn in Nord-Süd-Richtung aufgeführt, die so genannte «Könizer Südumfahrung» vom Wangental via Köniztal nach Kehrsatz – mit einem grosszügigen Anschluss im Raum «Bindehuus».

Mit der Ortsplanung 1994 wurden solche Ideen endgültig begraben und zahlreiche Gebiete ausgezont – unter anderen die Gebiete in Schliern, Moos, Landorf, Möösliacker usw. Dadurch sollte eine klare Zäsur zwischen den Siedlungsräumen von Niederwangen, Köniz und Wabern und den weiter aussen liegenden Siedlungen (z.B. Schliern) geschaffen werden. Das landschaftliche Potenzial dieser Gebiete wird nun durch das «Grüne Band» im Richtplan Raumentwicklung langfristig verankert. Die Siedlungsränder sollen klar begrenzt werden. Wie wird wohl eine Luftaufnahme dieses Gebiets in 40 Jahren aussehen?

Die Region Bern übernimmt die Idee

Die Idee des «Grünen Bandes» hat selbst auf regionaler Ebene Anklang gefunden: In allen Berner Agglomerationsgemeinden wurde die Idee aufgenommen, seit 2011 figuriert sie im «Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept».

Bildergalerie

Link zur externen Webseite "Grünes Band"

www.gruenesband.ch/

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