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07 | Landguet Ried (Gruebe) | Detail

Patriziersitz, Armenerziehungsanstalt, Zentrum für Buddhismus

In das Landgut der Patrizierfamilie von Tavel – über einer ehemaligen Lehm- und Sandsteingrube in der Nähe des Weilers Ried erstellt – zog 1833 die Stiftung «Armen-Erziehungs-Anstalt auf der Grube». Sie nutzte bestehende Bauten um und erstellte entlang der weit sichtbaren Hangkante im 19. und 20. Jahrhundert weitere stattliche Gebäude – unter anderen 1888 ein Schulgebäude aus selbstgepressten Zementsteinen und 1922 das Heimgebäude, das so genannte «Schulheim Ried». Diese Gebäulichkeiten wurden im Verlauf der Zeit immer wieder erneuert respektive durch eine Scheune, ein Verwaltungsgebäude, einen Pferdestall, eine Mehrzweckhalle, ein Personalhaus, ein Schwimmbassin und weitere Bauten ergänzt. Heute drängt sich für die Stiftung aufgrund neuer pädagogischer Erkenntnisse ein Standortwechsel auf.

Tibetisch-buddhistisches Kultur- und Begegnungszentrum

Die Stiftung «Landguet Ried» als neue Eigentümerin beabsichtigt, ein tibetisch-buddhistisches Kultur- und Begegnungszentrum zu schaffen. Es soll als Bildungsstätte für Erwachsene dienen und sieht ein Angebot für Ausbildung, Begegnung, Austausch und Meditation vor. Auch die Auseinandersetzung mit dem Buddhismus in tibetischer Sprache wird möglich sein.

Neue Nutzungen, europäische Ausstrahlung

Die bestehenden Bauten und Anlagen sollen dem neuen Zweck angepasst und an Interessierte vermietet werden, welche für ihre Veranstaltungen einen inspirierenden und harmonischen Rahmen in natürlicher Umgebung schätzen. Wichtig sind der neuen Stiftung der ökologisch ausgerichtete Umgang mit Natur und Tier sowie der Kontakt zu Gemeinde und Region. Es ist anzunehmen, dass das neue Zentrum sogar nationale oder europäische Ausstrahlung erreichen wird. Im Juli 2012 soll die Eröffnung gefeiert werden.

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