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14 | Carba Süd Liebefeld | Detail

Sorgfältige Entwicklung auf dem Carba-Areal

Für Leute aus der Agglomeration Bern ist der Name Carba untrennbar mit den Flüssiggas-Behältern verbunden, welche etwa zum Aufblasen von Ballonen benötigt werden. Die infolge Umstrukturierung oder Wegzug frei werdenden Areale nördlich und südlich der Waldeggstrasse im Liebefeld werden seit 2005 schrittweise baulich verdichtet und für Büros und Dienstleistungen genutzt.

Zuerst eine Gesamtplanung

Gemeinde und Grundeigentümerin führten ab 2004 gemeinsam eine Gesamtplanung für die Industriebrache südlich der Waldeggstrasse durch. Festgelegt wurden unter anderem die Grundsätze betreffend Bestand und Neubauten, die Freiräume und die Erschliessung. Der öffentliche Verkehr bietet mit Haltestellen der S-Bahn und von drei Buslinien in Fusswegdistanz beste Voraussetzungen für eine dichte Arbeitsnutzung.

Schrittweises Realisieren

Die Gebäude entlang der Bahngeleise verdienen dank ihrer Substanz und ihrem unvergleichlichen Charme die Bezeichnung «Industriebrache» kaum – deshalb wurden sie sanft renoviert und beherbergen heute eine vielfältige Nutzerschaft: vom Anbieter von Büromöbeln über das Architekturbüro bis zur «Schichtwechsel»-Bar. Parallel dazu entstand auf der Ostseite ein neues Dienstleistungsgebäude, während der nordöstliche Teil des Areals noch einer baulichen Verdichtung harrt. Nicht dass dieses Teilgebiet ungenutzt wäre: Eine Velowerkstatt, ein Fitnesscenter und andere Nutzungen haben sich in den bestehenden Gebäuden eingenistet.

Prominenter Nachbar

Auf der gegenüberliegenden Seite der Bahngleise hat die Swisscom mit dem «Businesspark Köniz» neun Standorte in einem einzigen zentralisiert. 1700 Arbeitsplätze sind seit 2007 in diesem Neubau mit 30 000 m2 Geschossfläche untergebracht. Das Gebäude wurde auf einem ehemaligen, zuletzt schlecht genutzten Industrieareal erstellt. In Anbetracht des potenten Arbeitgebers, der guten Lage und der Verdichtungsmöglichkeiten in der Nähe eröffnen sich für die Zukunft Optionen für verwandte Nutzer, ganz im Sinne eines «Clusters». 

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