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16 | Vidmar-Areal

Ein ganz spezieller Mikrokosmos

Vidmar Areal (Foto: Keyston Press)

Die Firma Vidmar mit ihrer Fabrik für Kassenschränke und Registraturanlagen bebaute an der Gemeindegrenze ab 1903 kontinuierlich ein grosses Industrieareal – zuerst in Sichtbackstein, später als moderne Sichtbetonbauten. Seit den 1990er-Jahren hat sich das Gebiet in ein «Biotop» von Büro- und Dienstleistungsbetrieben, Handwerkern, Kunstschaffenden und Gastrobetrieben verwandelt. Ein zunächst als Provisorium gedachtes Konzept ist zum dauerhaften Betrieb geworden, der seit 2004 auch im architektonischen Ausdruck positive Folgen zeigt: Der Architekt Claude Rykart und der Architekturhistoriker Christoph Schläppi haben den baulichen Bestand mittels gezielter Eingriffe und Ergänzungen so aufgewertet, dass neue, zusätzliche Nutzungen Platz finden, ohne das bauhistorische Erbe zu vernachlässigen. Dass das Stadttheater Bern die Vidmar-Hallen als Spielstätte für Schauspiel und Ballett auserkoren hat, verwundert deshalb nicht. 

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