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Hertenbrünnen - das Verfahren

Konkurrenz der Ideen

Ausschnitt Hertenbrünnen im Modell

Die Gemeinde Köniz will mit der Überbauung Hertenbrünnen Akzente für eine qualitativ hochstehende und nachhaltige Siedlungsentwicklung setzen. An die städtebauliche und architektonische Qualität sowie an die Nachhaltigkeit werden hohe Anforderungen gestellt. Die Überbauung Hertenbrünnen soll Schliern als Wohnstandort für Familien stärken. Parallel zur Neuüberbauung soll deshalb auch das Quartierzentrum aufgewertet werden.

Um die Ziele zu erreichen, hatte die Gemeinde Köniz zusammen mit fünf Generalunternehmungen ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren lanciert:

  • In der ersten Stufe wurde ein Wettbewerb mit fünf Planungsteams durchgeführt. Die Generalunternehmungen waren an der Formulierung der Wettbewerbsbedingungen, der Auswahl der Teilnehmer und der Jurierung der Projekte beteiligt und finanzierten das Verfahren gemeinsam mit der Gemeinde Köniz.
  • In der zweiten Stufe bewarben sich die fünf Generalunternehmer um die Übernahme des Landes im Baurecht und die Realisierung des Siegerprojekts. Die erfolgreiche Unternehmung wurde verpflichtet, den nicht berücksichtigten Mitbewerbern deren Finanzierungsanteil zurückzuerstatten.

Mit diesem innovativen Vorgehen wurde sichergestellt, dass ein wirtschaftliches und marktfähiges Projekt erarbeitet wird, das rasch und zielgerichtet realisiert werden kann. Den ersten Rang im Projektwettbewerb belegte das Projekt „Ecologements“ von Aebi & Vincent Architekten SIA AG in Bern. Den Zuschlag für das Baurecht erhielt die Frutiger AG, Thun.

Im März 2007 genehmigten die Stimmbrechtigten von Köniz die Landabgabe im Baurecht mit 75,5 Prozent Ja-Stimmen. Anfang 2008 konnte das Baugesuch eingereicht werden. Der Baubeginn für die erste Etappe ist Ende 2008 vorgesehen; die Bauvollendung soll 2012 erfolgen.