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OPR Übersicht

Ortsplanungsrevision Köniz (OPR) in der Übersicht

Die Ortsplanung befasst sich mit der räumlichen Gestaltung und Entwicklung des Gemeindegebiets. Sie legt fest, welche Grundstücke in welcher Art und in welchem Ausmass genutzt werden dürfen und welche Gebiete und Objekte geschützt und erhalten werden sollen. In den vergangenen Jahren ist die Könizer Ortsplanung von 1994 einer umfassenden Revision unterzogen worden. Voraussichtlich am 23. September 2018 wird die Stimmbevölkerung über die neue Ortsplanung (revidierte baurechtliche Grundordnung) befinden.

Die Gemeinde Köniz denkt nicht nur an das Hier und Jetzt, sie denkt auch an ihre Zukunft. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision stellt sie sich die Frage: Wie soll sich die Gemeinde entwickeln, damit sie den Bedürfnissen der Menschen, die hier wohnen und arbeiten, am besten gerecht werden kann? Die letzte Ortsplanungsrevision stammt von 1994, aus einer Zeit also, in der das Internet die breite Bevölkerung noch nicht erreicht hatte. Seither haben sich Gesellschaft und Wirtschaft stark verändert, neue Bedürfnisse hinsichtlich Wohnen und Arbeiten sind entstanden. Zudem haben Bund und Kanton ihre Vorgaben an die räumliche Entwicklung einer Gemeinde angepasst. Die Ortsplanungsrevision nimmt diese neuen Bedürfnisse und Vorgaben auf und legt die Basis für eine gesunde Entwicklung in den nächsten 15 bis 20 Jahren.

Köniz wächst nach innen – und bleibt sich treu
Wenn man das Luftbild betrachtet, dann ist Köniz mehrheitlich grün – und daran soll sich nichts ändern. Der Schwerpunkt der Ortsplanungsrevision liegt dementsprechend auf der so genannten „Verdichtung nach innen“. Raum für neue Wohnungen und neue Betriebe soll vor allem in bestehenden, gut erschlossenen Siedlungsgebieten geschaffen werden – dort also, wo die Menschen einkaufen und sich treffen können, wo Arztpraxen und ÖV-Haltestellen in der Nähe sind, wo Kinder zur Schule gehen können und wo öffentliche Infrastrukturanlagen vorhanden sind und effizient genutzt werden. Mit der Entwicklung nach innen werden Landwirtschaftsflächen sowie Natur- und Erholungsgebiete vom Baudruck entlastet, das Landschaftsbild bleibt intakt und die Fruchtfolgeflächen als wirtschaftliche Grundlage der Landwirtschaft werden bewahrt. Das Wachstum in der Gemeinde kann stattfinden, ohne die Bauzonen insgesamt zu erweitern. Köniz wird kompakt, ohne eng zu werden.

Ein Gemeinschaftswerk
Die Ortsplanungsrevision ist keineswegs nur ein Werk von Fachleuten, sondern ein Gemeinschaftswerk von Bevölkerung, Unternehmen, Interessenverbänden, Politik und Behörden. Das Raumentwicklungskonzept und die kommunale Richtplanung, welche den «Boden» der Ortsplanungsrevision bilden, wurden in einem intensiven partizipativen Prozess mit der Bevölkerung erarbeitet. Auch zur baurechtlichen Grundordnung konnten sich Betroffene und Interessierte äussern: Diese wurde Mitte 2014 in die öffentliche Mitwirkung gegeben und im Frühling 2017 öffentlich aufgelegt. Inputs und Kritik führten zu verschiedenen Anpassungen.

Volksabstimmung am 23. September
Ende Mai hat das Parlament der Ortsplanungsrevision zugestimmt. Am 23. September 2018 wird die Könizer Stimmbevölkerung über die Ortsplanungsrevision abstimmen. Zur Abstimmung gelangt die baurechtliche Grundordnung, bestehend aus Baureglement, Nutzungsplan, Schutzplan und Baulinienplan.

Auskunft/Kontakt

E-Mail: oprNULL@koeniz.ch
Tel.: 031 970 93 91