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Überbauung Ried

Ein nachhaltiges Quartier entsteht

Überbauung Ried

Die Planung Ried Ost im Könizer Ortsteil Niederwangen sieht die schrittweise Realisierung eines Quartiers für 2‘000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Erhaltung des angrenzenden Naherholungsgebietes vor. Basis für die Planung ist das Konzept «Papillon», das sich in einem internationalen Planungswettbewerb durchzusetzen vermochte. Das Ried soll in gestalterischer, sozialer und energetischer Hinsicht zu einer nachhaltigen Siedlung entwickelt werden. 2009 hat der Kanton das Ried als herausragendes Projekt ausgezeichnet.

Das Ried ist mit 30 Hektaren eine der grössten, für den Wohnungsbau reservierte Baulandreserve in der Region Bern. Pläne zur Überbauung der Fläche bestehen bereits seit über vier Jahrzehnten – realisiert wurde bis dato eine teilweise Überbauung des westlichen Teils des Rieds. Nach einem 15-jährigen Baustopp nahm die Planung 2007 wieder Fahrt auf. Als Grundlage für die Überbauung des östlichen Teilbereiches wurde die Überbauungsordnung aus dem Jahr 1979 angepasst.

Am 25. Juli 2014 genehmigte das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung die von der Könizer Stimmbevölkerung im Juni 2012 beschlossene Überbauungsordnung Ried (Ost). Damit liegt die rechtliche Grundlage zur Realisierung der ersten Bauetappe vor.

Schule und Sport im Ried
Lärmgutachten [pdf, 1.31 MB]
Lichtgutachten [pdf, 3.91 MB]

Unterlagen Genehmigung

Am 5. Februar 2015 entschied sich die Jury für das Projekt «Flipper’s Freund» von bpk Architekten aus Basel. «Schule und Sport im Ried» vor. Der im August 2014 ausgeschriebene Wettbewerb beinhaltet eine Schule mit Turnhalle, Allwetterplätze (Volley, Skater), Freizeiteinrichtungen und ein Fussballfeld je mit Flutlichtanlagen, ein Klubhaus sowie die nötigen Infrastrukturanlagen.

Medienmitteilung vom 5. Februar 2015   [PDF, 132 KB]
Jurybericht  [PDF, 2.00 MB]
 

Im September 2013 ist der Projektwettbewerb «Wohnen im Ried» entschieden. Für die Realisierung der ersten Bauetappe wird das Projekt «Aberot » weiterverfolgt, das mit einer hohen Wohn- und Siedlungsqualität überzeugt. Das Programm umfasst 2.5 von 8 Baufeldern, die unmittelbar an die bestehende Siedlung Ried (West) anschliessen. Geplant ist der Bau von rund 400 Eigentums- und Mietwohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 44'000 Quadratmetern.

Im Januar 2013 liegt das Resultat der «Ideenkonkurrenz Ringstrasse, Ried» vor. Zur Erschliessung des Areals wird die Variante «Fingerring» weiterverfolgt, das von den drei bewerteten Projektideen gestalterisch und funktional am meisten überzeugte.

Am 17. Juni 2012 stimmt die Könizer Stimmbevölkerung der Änderung der Überbaunngsordnung Ried (Ost) mit einem Anteil Ja-Stimmen von rund 67 Prozent zu.

Im Dezember 2011 werden die Pläne öffentlich aufgelegt.

  • Im April 2011 wird der Mitwirkungsbericht publiziert. In einigen Belangen, wie etwa in Bezug auf die Etappierung, Energie, Grünflächen oder Schulanlage werden im Nachgang zur Mitwirkung noch Optimierungen vorgenommen.

Im Juni 2010 geht die Planung Ried in die öffentliche Mitwirkung. Insgesamt sind 25 schriftliche Eingaben bei der Planungsabteilung eingegangen. Der Fragebogen, der sowohl elektronisch wie auch in Papierform zur Verfügung stand, wurde insgesamt 19-mal ausgefüllt.

Im Dezember 2009 zeichnet der Kanton Bern die Planung Ried-Niederwangen als herausragendes Projekt aus. Die Jury zeigte sich beeindruckt über das innovative Vorgehen im Planungsprozess und die sorgfältige Konzepterarbeitung, die zu einem hochwertigen Resultat geführt hat.

Im November 2008 wird der Planungswettbewerb abgeschlossen. Aus insgesamt 35 Eingaben empfiehlt die Wettbewerbsjury das Planungskonzept «Papillon» zur Weiterbearbeitung. Die Jury und der Könizer Gemeinderat sehen darin eine konsensfähige und dem Ried entsprechende Grundlage zur Erarbeitung der neuen Nutzungs- und Bauordnung. Verfasserin des Konzepts «Papillon» ist die Arbeitsgemeinschaft blue architects & Ruprecht Architekten, Zürich. 

Im Herbst 2007 schreiben die Gemeinde Köniz und die Miteigentümergemeinschaft Ried einen Planungswettbewerb mit nachfolgendem Studienauftrag aus. Der Wettbewerb soll städtebauliche Lösungen für eine angemessene Überbauung des Rieds und die Sicherung des attraktiven Naherholungsgebietes aufzeigen. Der Wettbewerb stösst auf internationales Interesse. Insgesamt beteiligen sich 35 Planerteams aus der Schweiz, aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Portugal.

 

Weitere Informationen
www.papillon-koeniz.ch