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Liebefeld, Neuhausplatz und Steinhölzli

Für die Entwicklung der Industrie- und Gewerbebetriebe im Liebefeld war die Inbetriebnahme der Bahnlinie Bern-Schwarzenburg 1907 massgebend. Mit den Vidmar Kassenschränken, Carbagas, dem Kohlendepot am heutigen Thomasweg, den Böhme Farben (seit 1866) und der Sägerei am Brühlplatz sollen nur ein paar wenige von ihnen genannt sein.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Liebefeld vom «schön gelegenen Dorf» mit 205 Einwohnern (1905) zum Quartier zwischen Bern und Köniz, wo man wohnt und arbeitet (2014: 6037 Einwohner). Ein Grossteil der Wohn- und Industriebauten entstanden nach dem 1. Weltkrieg und in den 40er- und 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts.
Seit 2005 wurden die noch frei gebliebenen Flächen im Zuge der Verdichtung überbaut: so zum Beispiel das ehemalige Gelände der Versuchsanstalt sowie das Quartier Neumatt-Weissenstein.

Am Neuhausplatz, der die Zentrumsfunktion übernahm, lagen damals auch die Einkaufsmöglichkeiten. Die Bewohner der grossen Gartenstadt konnten hier ihre Grundbedürfnisse abdecken. Später sollten sich diese Geschäfte in die Nähe des Gemeindehauses verlagern.

Die 1844 von Johan Heinrich Hess gegründete Brauerei Steinhölzli stand lange allein. Anfang der 1940er-Jahre setzte auch dort eine städtebauliche Entwicklung ein, die im nahegelegenen Stadtberner Gebiet schon länger zu beobachten war.

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