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Plan der Kirchgemeinde Köniz (1814-1819)

Plan der Kirchgemeinde Köniz von G. Schumacher (1814-1819) 
Gottlieb Schumacher (1814-1819) im Staatsarchiv Bern

Plan der Kirchgemeinde Köniz von Gottlieb Schumacher (1814-1819) im Staatsarchiv Bern
(AA IV Bern 96,1-4)

> Link auf den hochauflösenden Plan (Copyright Staatsarchiv Bern (AA IV Bern 96, 1-4)


Vielfältiges Kartenmaterial vor 1800

Die Finanzbehörden sowie das Militär waren die Hauptinteressenten an einer genauen Kartografie: Die einen brauchten Übersichtskarten für die Erhebung von Bodenzins und Zehntabgaben, die anderen Detailkarten zur besseren Kenntnis der Aufmarschgebiete, Grenzgegenden und Befestigungsanlagen. Aus diesen unterschiedlichen Bedürfnissen heraus entstanden auch im Amtsbezirk Bern zahlreiche Karten in verschiedenen Massstäben.

Die trigonometrische Vermessung des bernischen Staatsgebiets nach 1800

Ende 17. Jahrhundert wurde klar, dass ein einheitliches Kartenmaterial des Bernischen Staatsgebiets erforderlich war. Die Berner Regierung beauftragte daraufhin 1789 den Mathematik- und Physikprofessor an der Berner Universität Johann Georg Tralles mit dieser Vermessung. So entstand das Projekt, für jede Kirchgemeinde ‒ der damaligen Entsprechung der heutigen Einwohnergemeinde ‒ im Staatsgebiet Bern eine trigonometrische Karte zu erstellen. Das Vorhaben entstand unter der Bezeichnung: Generalplan des Amtsbezirks Bern. Die Karte von Köniz wurde 1818 von Gottlieb Schumacher fertiggestellt. Die Originalkarte befindet sich im Berner Staatsarchiv. Köniz besitzt jedoch eine Kopie sowie die Publikation von Karl Wälchli.

Bibliografie