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Plan Stettler (Stettlergut)

Dieser handschriftliche Rollplan mit originalen Holzstangen ist das älteste Objekt der OGS. Er ist 1728 datiert und misst 1,285 x 2,02m. Der stark beschädigte Plan wurde 2008 restauriert.

Die im Zentrum platzierte Vignette führt die verschiedenen Güter, die im Besitz des beachtlichen barocken Landsitzes waren, auf. Auch das damalige Köniz, das Schloss und der Bereich des heutigen Zentrums sind gut zu erkennen.

Das Leben eines ehemaligen Gutsherren, jenes des Eduard Stettler (1803-1879), ist dank der Quellen gut dokumentiert. Er studierte in Paris, München und Rom Architektur. Nach seiner Beteiligung 1832 an der patristischen Opposition gegen die neue liberale Regierung Berns musste er ins Gefängnis. Später amtierte er als Burger- und Gemeinderat. Vor allem in den 1830er- und 1840er- Jahren prägte er das Berner Stadtbild mit Neubauten. So zeichnete er für das Hotel Schweizerhof, Häuser an der Nydeggasse sowie Zunft- und Gesellschaftshäuser verantwortlich. Ab 1858 war Eduard Stettler Gutsherr in Köniz. 1872 gehörte er zu den Gründern der Kirchenfeld-Baugesellschaft.

Literatur: Anne-Marie Biland, «Stettler, Eduard», in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). Version vom 02.10.2014

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