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Schloss Köniz

Die Geschichte des Dorfes Köniz ist eng mit jener des ursprünglichen Siedlungskerns, dem Schloss und der Kirche verbunden. Mündlicher Überlieferung zu Folge ist die Kirche eine Stiftung der Königin Bertha von Burgund und ihres Gemahls Rudolf II. Sie müsste also zwischen 922 (Heirat des Paares) und 937 (Tod Rudolfs II) erfolgt sein.

Der Ortsname «in villa Chunicis» taucht zum ersten Mal in einer Quelle des frühen 11. Jahrhunderts (datierbar zw. 1011-1016) auf. Zunächst war das Schloss ein Augustiner Chorherrenstift (Mitte 12. Jahrhundert bis 1235), später wurde es den Deutschrittern unterstellt (1226-1729), und schliesslich kaufte Bern 1729 dem Orden seinen Besitz ab. Bis 1798 residierten nun die Landvögte auf dem Schloss. Mit der Entstehung der modernen Schweiz wurde die Nutzung des Schlosses eine ganz andere: über 165 Jahre beherbergte es Erziehungsheime. 1995 gingen die Gebäude des ehemaligen Schlossareals schliesslich in den Besitz der Einwohner- und der Kirchgemeinde über.

Literatur

  •  René Moeri, Köniz Kirche / Schloss, Basel 1976
  •  Susanne Ritter-Lutz, Kirche und Schloss Köniz, Bern 2012; beide Schweizerische Kunstführer

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