Direkt zum Inhalt springen

zur Startseite

10 | Schulanlage Buchsee | Detail

Zeitzeugin aus den 1950er-Jahren

Die Bausubstanz der 1949 bis 1951 durch den Architekten Reinhold Heiz projektierte und gebaute Schulanlage «Buchsee» ist noch heute grossteils von guter Qualität. Der Entwurf der Anlage basierte auf dem Siegerprojekt des 1948 von der Gemeinde ausgeschriebenen Architekturwettbewerbes. Die Schulanlage am Lilienweg 15 und 17 besteht aus zwei zweigeschossigen Massivbauten mit Satteldach sowie dem südseitig angebauten Singsaal. Sie entstand damals ausserhalb des Siedlungsrandes und wurde im Berner Schulblatt vom September 1951 wie folgt gewürdigt:

«Die Umgebung des von der Gemeinde Köniz in grosszügiger Weise zur Verfügung gestellten weiten Bauplatzes hat heute noch durchaus ländlichen Charakter. Sie wird ihn wohl auch in Zukunft nicht wesentlich ändern (Fortsetzung der Wohnkolonie Könizbergwald) und zudem dauernd unterstrichen durch die Nachbarschaft eines grossen Bauernhofes.»

Aus erwähntem grossem Bauernhof wurde später das Alters- und Pflegezentrum Lilienweg.

«Arche Noah nach der Sintflut»

Eine Besonderheit in der Schulanlage Buchsee ist das Wandbild des Künstlers, Kinderbuch-Illustrators, Karikaturisten und Bühnenbildners Hans Fischer. Im Berner Schulblatt wurde sein Werk wie folgt beschrieben:

«Es gereicht der Gemeinde Köniz zur Ehre, dass sie auch zur künstlerischen Ausschmückung Mittel flüssig machte: einmal für eine Plastik am Zugangsweg und für eine Wandzeichnung des Zürcher Künstlers Hans Fischer im Unterstufentrakt. Sie stellt die Arche Noah mit all den seltsamen Tieren in kindlich frischer Art dar.»

Erweitert und in frischen Farben

Unter dem Druck der rasant steigenden Schülerzahlen wurde die Schulanlage in den 1970er-Jahren um den Turnhallentrakt und zwei zusätzliche Klassentrakte erweitert. Diese in Sichtbeton ausgeführten Bauten wurden 2009 saniert und mittels farbigen Fassaden-Elementen aufgewertet. 

Bildergalerie
Zurück zum Start