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12 | Gartenstadt Liebefeld

Wohnen im Grünen mit System

Gartenstadt, Luftfoto 2004

«Wo wohne ich am billigsten und idealsten?» So lautete die Werbe-Frage im Prospekt für eine Wohnsiedlung im Liebefeld. Die ab 1915 bis in die späten 50er-Jahre erstellte Gartenstadt wurde durch den Architekten Philipp Hauser projektiert und in weiten Teilen auch realisiert. Für Stadtbewohner stellte sie eine willkommene Verwirklichung ihrer Wohnvorstellungen zu sehr niedrigen Grundstückpreisen dar. Bei der Ortsplanung 1994 standen die Themen Schutz und Verdichtung im Mittelpunkt: Einerseits wurde die Siedlungsstruktur geschützt, andererseits eine Art Baukastensystem geschaffen, das mögliche Erweiterungen klar definiert. Diese lassen zum Beispiel Anbauten und zusätzliche Gebäude oder Neubauten mit mehreren Wohnungen anstelle eines bestehenden Einfamilienhauses zu. Angestrebt wird nicht möglichst viel zusätzliche Geschossfläche, sondern eine höhere Einwohnerdichte bei gleich bleibender oder höherer Wohnqualität. 

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