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Ersatzwahl Gemeinderat: zweiter Wahlgang nötig

22.09.2024 – Bei der Ersatzwahl für den Könizer Gemeinderat hat keine Kandidatin / kein Kandidat im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht. Géraldine Mercedes Boesch (SP) erhielt 4439 Stimmen, Thomas Marti (glp) erzielte 4865 Stimmen und auf Katja Streiff (EVP) entfielen 2614 Stimmen. Damit ist am 20. Oktober 2024 ein zweiter Wahlgang nötig.

Für die Nachfolge von Thomas Brönnimann (glp), Vorsteher Direktion Sicherheit und Liegenschaften, standen mit Géraldine Mercedes Boesch (SP), Thomas Marti (glp) und Katja Streiff (EVP) drei Kandidierende zur Wahl. Für die Ersatzwahl als Gemeinderätin/Gemeinderat von Köniz braucht es gemäss Majorzwahlverfahren im ersten Wahlgang das absolute Mehr.

Keine:r der Kandidierenden hat dieses absolute Mehr erzielt; damit kommt es am 20. Oktober 2024 zum entscheidenden zweiten Wahlgang. Géraldine Mercedes Boesch (SP) erhielt 4439 Stimmen (37.25 %), Thomas Marti (glp) erzielte 4865 Stimmen (40.82 %) und auf Katja Streiff (EVP) entfielen 2614 Stimmen (21.93 %). Die Wahlbeteiligung betrug 44.5 Prozent.

Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer am meisten Stimmen erhalten hat (relatives Mehr).

Station Oberwangen: Ja zur Änderung der baurechtlichen Grundordnung

Die geplante Wohnüberbauung auf dem Areal bei der S-Bahn-Station Oberwangen kann realisiert werden. Die Könizer Stimmberechtigten haben die Änderung der baurechtlichen Grundordnung mit 9163 (76.5 %) Ja-Stimmen angenommen. 2811 Könizer:innen (23.5 %) stimmten Nein.

Entstehen soll eine dichte Wohnüberbauung mit ergänzenden Nutzungen wie Verkauf und Dienstleistungen sowie Angeboten in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Gemeinderat Christian Burren zeigt sich erfreut über das deutliche Ja: «Das Areal ist bereits heute Bauland und liegt brach. Mit der geplanten Überbauung können wir es sinnvoll nutzen und im Zentrum von Oberwangen ein neues Quartier schaffen. Das Gebiet ist durch die Nähe zum Bahnhof sehr gut erschlossen und aufgrund seiner Lage bestens für die qualitativ gut geplante Wohnsiedlung geeignet.»

Geplant sind 190 Wohnungen für rund 380 Bewohner:innen und rund 40 Arbeitsplätze. Die neue Siedlung soll vielfältig und durchmischt sein, weshalb unterschiedliche Wohnformen angeboten werden. Die Siedlung soll zur Belebung und Entwicklung von Oberwangen beitragen und gerade auch älteren Menschen des gegenüberliegenden Dorfs eine nahe Alternative für altersgerechtes Wohnen bieten.

Wahl / Abstimmung auf einen Blick

Ersatzwahl Gemeinderat

  • Géraldine Mercedes Boesch (SP): 4439 Stimmen (37.25 %)
  • Thomas Marti (glp): 4865 Stimmen (40.82 %)
  • Katja Streiff (EVP): 2614 Stimmen (21.93 %)
  • Wahlbeteiligung: 44.5 %

Station Oberwangen, Änderung der baurechtlichen Grundordnung

  • 9163 Ja (76.5 %), 2811 Nein (23.5 %)
  • Stimmbeteiligung: 44.7 %

Resultate Ersatzwahl Gemeinderat [pdf, 36 KB]

Auskunftspersonen

  • Ersatzwahl Gemeinderat: Pascal Arnold, Gemeindeschreiber, 031 970 92 03
  • Station Oberwangen, Änderung der baurechtlichen Grundordnung: Christian Burren, Vorsteher Direktion Planung und Verkehr, 078 892 94 82