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Rappentöri: Vielfältig, urban und naturnah

28.08.2026 – Das Rappentöri-Areal im Herzen von Köniz steht vor einem entscheidenden Entwicklungsschritt. Mit dem Beschluss der Überbauungsordnung durch den Gemeinderat und der bevorstehenden Genehmigung durch den Kanton rückt die Vision eines vielfältigen und attraktiven Zentrums ein grosses Stück näher: das Rappentöri als lebendiger Ort für alle.

Die Gemeinde will das Ortszentrum von Köniz weiterentwickeln. Die Überbauung Rappentöri ist ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung. Sie wird viel zur Aufwertung des Zentrums beitragen. Funktional und städtebaulich. Das Rappentöri soll zu einem Ort werden, der Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Natur verbindet – und die Lebensqualität in Köniz nachhaltig verbessert. Neben neuen Gebäuden mit Wohnungen und Gewerbenutzungen entstehen grüne Freiräume und Begegnungsorte, die das Quartier beleben und der Natur mehr Raum geben:

  • Neuer Wohnraum für verschiedene Bedürfnisse
  • Attraktive Gewerbeflächen für Angebote des täglichen Bedarfs
  • Öffentliche Freiräume mit Spielplatz, revitalisiertem Sulgenbach und Grünflächen
  • Neuer Fuss- und Radweg zwischen Muhlernstrasse und Stapfen.

Meilenstein für das Rappentöri
Der Gemeinderat hat am 26. August 2026 die Überbauungsordnung (UeO) beschlossen. Nun wird sie dem Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons zur Genehmigung vorgelegt. Genehmigt der Kanton die UeO, ist der Weg frei für die Umsetzung des Projekts. Nach der Genehmigung kann die Überbauungsordnung in Kraft treten. Sie bildet die Grundlage für das Baubewilligungsverfahren der Hochbauten.

Bereits gestartet ist der Bau des Fuss- und Radwegs zwischen Muhlernstrasse und Stapfen. Im Frühling 2027 soll die erste Etappe der Revitalisierung des Sulgenbachs folgen. Parallel dazu wird die Marti Gesamtleistungen AG die Projektierung der Hochbauten aufnehmen.

Dominic Amacher, Vorsteher Direktion Planung und Verkehr, freut sich, dass es nun vorwärts geht: «Das Rappentöri ist ein Schlüsselareal für die Zukunft unseres Zentrums. Mit dem Projekt schaffen wir nicht nur neuen Wohn- und Gewerberaum, sondern auch lebendige (Frei-)Räume, die Menschen zusammenbringen. Gleichzeitig leisten wir mit der Offenlegung des Sulgenbachs einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Aufwertung.»

Auskunftsperson
Dominic Amacher, Vorsteher Direktion Planung und Verkehr,  031 970 95 56

Informationen

Das Rappentöri in Kürze

Die Überbauungsordnung umfasst eine Fläche von rund 10 000 Quadratmeter (1ha) zwischen Schwarzenburgstrasse, Stapfenstrasse, Schloss Köniz und Friedhof. Zum Areal gehören: 

  • der östliche Teil des Bläuackerplatzes,
  • das Gewerbegebäude mit Aldi und Swisscom,
  • das Gebäude des «Sternen» an der Schwarzenburgstrasse,
  • der Parkplatz Rappentöri,
  • das Elisabethenheim an der Stapfenstrasse mit Musikschule und Ludothek,
  • Weiden und aktuell ungenutzte Familiengärten.

Nach der Genehmigung und Inkraftsetzung der UeO wird die Marti AG als Investorin ein Baugesuch einreichen. Wann der Baustart für die Überbauung erfolgen kann und erste Mieter:innen einziehen können, wird sich 2027 konkretisieren. Parallel dazu treibt die Gemeinde die Revitalisierung des Sulgenbachs voran und realisiert den direkten Fuss- und Veloweg von der Muhlernstrasse zum Stapfen.