NUK Niederscherli dient weiterhin als Asylunterkunft
06.02.2025 – Das Staatssekretariat für Migration wird die Notunterkunft Niederscherli weiterhin als Asylunterkunft nutzen. Die Gemeinde Köniz ist einverstanden, dass die temporäre Nutzung bis Ende 2025 verlängert wird.
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) nutzt die Notunterkunft (NUK) Niederscherli seit September 2024 als Bundesasylzentrum. Dem SEM stehen in Niederscherli bis zu 150 Plätze für die Unterbringung von ukrainischen Schutzsuchenden zur Verfügung.
Das SEM rechnet angesichts des Kriegsverlaufs in der Ukraine auch in nächster Zeit mit monatlich rund 1000 bis 2000 Anträgen von Schutzsuchenden aus der Ukraine. Das SEM hat deshalb die Gemeinde Köniz angefragt, ob die temporäre Nutzung der NUK Niederscherli bis Ende 2025 verlängert werden kann. Aktuell ist sie bis Ende März 2025 befristet. Die Gemeinde ist mit der Verlängerung einverstanden.
Der Betrieb der NUK Niederscherli als Bundesasylzentrum hat sich gut eingespielt. Die Zusammenarbeit der involvierten Behörden und Organisationen läuft problemlos und negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung blieben aus. Freiwillige verschiedener Organisationen und Vereine engagieren sich für die ukrainischen Schutzsuchenden und unterstützen mit ihren Angeboten den Betrieb.
Auskunftsperson
Hans-Peter Kohler, Vorsteher Direktion Bildung und Soziales, 079 508 62 39