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«gemeinsam altersfreundlich»: neue Angebote und ein starkes Netzwerk

03.09.2025 – Die Gemeinde Köniz hat das 2020 lancierte Projekt «gemeinsam altersfreundlich» nach fünfjähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Die im Rahmen des Projekts entstandenen Angebote und Strukturen werden in den Regelbetrieb überführt. Damit schafft Köniz ein solides Fundament für eine «Caring Community», eine Sorgende Gemeinschaft. 

Der Lebensalltag von älteren Menschen findet in der Gemeinde oder im Quartier statt. Damit stehen Städte und Gemeinden in der Verantwortung. Sie sollen günstige Rahmenbedingungen schaffen für eine altersfreundliche Umgebung und ein altersgerechtes Wohnen und Leben.

Das ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Behörden, Organisationen im Altersbereich und die Zivilgesellschaft können eine Kultur des Füreinander-Sorgens und Engagierens aufbauen. Das Zusammenwirken von sozialstaatlicher Verantwortung und lokalem Engagement wird als «Caring Community» (Sorgende Gemeinschaft) bezeichnet. Auf dieser Vision basiert das Konzept der altersfreundlichen Gemeinde.

Tragfähige Strukturen und neue Angebote

Mit dem Projekt «gemeinsam altersfreundlich» konnte in Köniz ein solides Fundament für die «Caring Community» geschaffen werden. Im Rahmen des Projekts sind tragfähige Strukturen und neue Angebote entstanden. Sie werden nun in den Regelbetrieb überführt, optimiert und weiterentwickelt. Es sind dies:

  • Netzwerk «Köniz – gemeinsam altersfreundlich»: Die Akteur:innen im Altersbereich arbeiten regelmässig und zielgerichtet zusammen und sichern gemeinsam die umfassende Sorge und Versorgung der älteren Menschen.
  • Digitales Verzeichnis der Altersangebote: Das Verzeichnis bietet einen Überblick über die Altersangebote und schafft Orientierung für ältere Menschen, ihre Angehörigen, Freiwillige und professionell tätige Personen.
  • Nachbarschaftshilfe für ältere Menschen «Zeit-Netz-Köniz»: Engagierte Könizer Freiwillige sind für ältere Menschen da, die sich Gesellschaft oder Unterstützung im Alltag wünschen.
  • Info-Treff Alter in Köniz und Niederscherli: An diese Anlaufstellen können sich ältere Menschen und ihre Angehörigen mit ihren Fragen wenden. Geschulte Freiwillige hören zu, informieren über bestehende Angebote und helfen, das passende zu finden.

Beitrag zur selbstbestimmten Lebensgestaltung älterer Menschen

Das Projekt schaffe die Grundlage für die zukunftsfähige Gestaltung der altersfreundlichen Gemeinde, so Gemeinderat Hans-Peter Kohler. «Es verfolgt eine überzeugende Vision angesichts der demografischen und gesundheitspolitischen Entwicklungen: Familie, Nachbarschaft, professionelle Organisationen und Gemeinde arbeiten zusammen. Das Zusammenspiel aller bildet ein engmaschiges Netz zur Unterstützung und selbstbestimmten Lebensgestaltung unserer älteren Menschen in vertrauter Umgebung.»

Auskunftspersonen
Hans-Peter Kohler, Vorsteher Direktion Bildung und Soziales, 079 508 62 39
Brigit Zuppinger, Leiterin Fachstelle Alter, Jugend und Integration, 031 970 92 38

Informationen
Altersfreundliche Gemeinde Köniz

Breit abgestützt und partizipativ

Das Projekt «gemeinsam altersfreundlich» verdankt seine erfolgreiche Umsetzung einer breit abgestützten Projektorganisation und partizipativen Prozessen. Beides entspricht dem Ziel, die altersfreundliche Gemeinde gemeinsam mit allen Akteur:innen zu gestalten. Bewährtes soll dabei vernetzt und weiterentwickelt und Neues aufgebaut werden. Ältere Menschen, Angehörige und Freiwillige, Organisationen im Altersbereich sowie Ortsvereine, Leiste und Bibliotheken haben direkt im Projekt und in Begleitgruppen mitgewirkt.