Mehr Sicherheit auf dem Schulweg und für Velofahrende in Wabern
19.08.2026 – Die Gemeinde Köniz will die Verkehrssicherheit auf der Kirchstrasse in Wabern verbessern. Beim Schulhaus Morillon soll ein neuer Fussgängerstreifen mit Mittelinsel entstehen. Gleichzeitig wird zwischen dem Schulhaus und der Dorfstrasse ein sicherer, klar erkennbarer Radweg geschaffen.
Die Kirch- und Dorfstrasse in Wabern bilden für den motorisierten und öffentlichen Verkehr und für Velofahrende eine wichtige Verbindung zwischen Wabern und Köniz Zentrum. Im westlichen Abschnitt der Kirchstrasse liegen mehrere Schulen und öffentliche Einrichtungen. Entsprechend sind hier täglich zahlreiche Kinder und Jugendliche zu Fuss und mit dem Velo unterwegs.
Sicherer über die Kirchstrasse
Heute kommt es insbesondere vor dem Schulhaus Morillon zu schwierigen Situationen. Mit dem neuen Fussgängerstreifen und der Mittelinsel wird das Queren der Strasse sicherer. Die Mittelinsel ist vor allem für Kinder und Personen mit eingeschränkter Mobilität wichtig. Gleichzeitig bildet sie ein Tor zur bestehenden Tempo-30-Zone.
Radweg statt Ausweichen aufs Trottoir
Auch für Velofahrende soll die Situation deutlich verbessert werden. Heute teilen sie sich den Strassenraum auf dem Abschnitt zwischen dem Schulhaus Morillon und der Dorfstrasse mit dem motorisierten Verkehr. Künftig fahren die Velofahrenden dank eines gut sichtbaren 1,5 Meter breiten Radwegs sicherer durch den Abschnitt. Mit einer verbleibenden Fahrbahnbreite von sechs Metern ist das Kreuzen von Bussen und anderen Fahrzeugen weiterhin möglich.
Koordination mit Bauarbeiten für den Wärmeverbund
Energie Wasser Bern (ewb) plant, ab Anfang 2027 in der Kirchstrasse Leitungen für den Wärmeverbund Bern-Wabern zu verlegen. Die Gemeinde will die Bauarbeiten nutzen, um Synergien zu schaffen, und im gleichen Zug die Massnahmen für mehr Verkehrssicherheit umsetzen. Der Projektkredit von 357 500 CHF ist für die Parlamentssitzung vom 14. September 2026 traktandiert. Die Realisierung ist für 2027 vorgesehen und wird mit dem Fernwärmeprojekt koordiniert. Damit kann verhindert werden, dass in diesem bereits stark belasteten Perimeter in den nächsten Jahren eine zusätzliche Baustelle nötig wird.