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Rappentöri

Volksabstimmung zur Nutzungsplanänderung ZPP Nr. 5/9 „Rappentöri“

Dieses Bild zeigt das Areal Rappentöri.

Mit der Realisierung der Überbauung im Rappentöri wird einer der wichtigsten Bausteine der Zentrumsentwicklung Köniz vervollständigt. Das Areal wird zum attraktiv gestalteten Teil des Bläuackerplatzes und Eingang zum Naherholungsraum Köniztal. Das Planungsvorhaben entspricht dem Ziel, an gut erschlossenen Orten im bestehenden Siedlungsgebiet verdichtet zu bauen. Die Gemeinde hat die für die Umsetzung notwendigen Planungsinstrumente erarbeitet.

Lage
Das östlich an den Bläuackerplatz angrenzende Areal Rappentöri ist als zentrales, städtebaulich und siedlungsplanerisch bedeutendes Gebiet ein wichtiger Baustein der Zentrumsentwicklung Köniz. > Ortsplan Geoportal

Das Projekt
Die Gemeinde führte im Jahr 2012 einen Projektwettbewerb durch, mit dem Ziel, ein trag- und marktfähiges Bebauungs- und Freiraumkonzept zu erhalten. Das Siegerprojekt „Janus“ des Architekturbüros ARGE wahlirüefli Architekten und Raumplaner AG Biel / rollimarchini Architekt ETH / SIA Bern schlägt einen fünf- und siebengeschossigen Kopfbau am Bläuackerplatz mit Dienstleistungs-, Verkaufs-, Gastro- sowie Wohnnutzungen und einen fünfgeschossigen Baukörper entlang der Stapfenstrasse zum Wohnen vor. Dank der einfachen und klaren Volumetrie und der präzisen Anordnung gelingt es, eine Eingangssituation zum Zentrum von Köniz zu schaffen und dieses mit dem Köniztal städtebaulich in Verbindung zu setzen. Mit dem Projekt soll eine attraktive, gemischt genutzte Überbauung realisiert werden, welche optimal an das Zentrum Köniz angebunden ist. Zu diesem Zweck soll die untere Stapfenstrasse umgestaltet und eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden. Zur Aufwertung des Freiraums soll der heute eingedolte Sulgenbach zwischen der neuen Überbauung und dem Schloss geöffnet sowie revitalisiert und dadurch ein attraktiver sowie zentral gelegener Naherholungsraum geschaffen werden. Die Überbauung des Areals generiert für die Könizer Bevölkerung durch die Schaffung neuer attraktiver öffentlicher Räume wie auch durch die Realisierung von Wohnungen und publikumsorientierten Nutzungen eine deutlichen Mehrwert.

Grundvoraussetzung für die Umsetzung der Entwicklungsabsichten ist die Anpassung des Nutzungsplans und des Baureglements. Zu diesem Zweck wurde die neue Zone mit Planungspflicht (ZPP) Nr. 5/9 „Rappentöri“ erarbeitet. Das Geschäft zur Änderung der baurechtlichen Grundordnung wird in einem ordentlichen Planungsverfahren über eine Volksabstimmung zur Rechtskraft geführt.

Aktueller Planungsstand
Im Februar 2017 wurde die Vorlage zu den Planungsinstrumenten vom Parlament angenommen und den Stimmberechtigten zur Annahme empfohlen.

Die Unterlagen der Nutzungsplanung (Stand Genehmigung Gemeinderat) beinhalten:

Weiteres Vorgehen/Termine
Am 21. Mai 2017 findet die Volksabstimmung über die Änderung der Nutzungsplanung statt. Nach Ablauf der Beschwerdefrist werden die Unterlagen dem Kanton zur Genehmigung eingereicht. Die Vorlage tritt nach der Publikation der Genehmigung in Kraft.

Parallel resp. im Nachgang zum Verfahren der Nutzungsplanung werden die Überbauungsordnung, das Bauprojekt für die Umgestaltung der unteren Stapfenstrasse inkl. Verlegung Recyclinganlage sowie das Projekt zur Öffnung des Sulgenbachs weiterbearbeitet.

Die Parzellen für die Überbauung Rappentöri werden im Baurecht abgeben. Auch dieses Geschäft soll dem Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt werden.

Wenn die Stimmberechtigten beiden Vorlagen zustimmen, die Überbauungsordnung durch den Gemeinderat beschlossen und vom Kanton genehmigt wird, steht für die Umsetzung des Projekts das ordentliche Baubewilligungsverfahren an. Mit dem Baubeginn kann frühestens ab 2019 gerechnet werden.
 

Weitere Informationen

Auskunft/Kontakt
Direktion Planung und Verkehr
Planungsabteilung